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Gottesdienstordnung vom 10.04. – 25.04.2021

Aktuelle Hinweise – Stand 26.03.2021

Kar- & Ostertage im Pastoralverbund St. Peter und Paul Freigericht Hasselroth


Liebe Gemeindemitglieder,

seit mehr als einem Jahr ist unser Leben geprägt von der Corona-Pandemie. Die Fastenzeit schreitet voran und ganz leise kommt die Ostergeschichte in diesem Jahr auf uns zu; wir flüstern sie uns zu wie ein wunderbares Geheimnis, wir brauchen sie, diese gute Nachricht, dringender denn je. Nicht als vielstimmiges und aufbrausendes Halleluja, sondern als leise Hoffnung. Die Geschichte vom guten Ausgang des Lebens Jesu, vom Licht, das uns leuchtet, sie ist mehr als eine nette Mutmach-Geschichte. Sie erzählt von dem, der unser Leben vollenden will. Eine Geschichte des Lebens gegen all die Passionsgeschichten, die diese schwerkranke Welt seit 2020 erschüttern.

Geistlicher Impuls zu Ostern vollständig lesen


Im Verlauf der Corona Pandemie wurde es zunehmend spürbar, dass die spirituelle Sehnsucht vieler Menschen auch stärker geworden ist. Viele Fragen beschäftigen Menschen, Ängste lähmen und Unsicherheit macht sich breit. Die Pandemie hat so manches, was immer schon unterschwellig in den Menschen lebendig war, zu Tage gebracht. Aber das Wissen darum, es gibt etwas, was Halt gibt und Zuversicht schenkt, lässt viele Menschen suchen. Dabei wurde die Erfahrung widergespiegelt, ein kurzer mutmachender Gedanke wird zum Begleiter durch die Zeit der Krise und macht Mut den Alltag anzugehen. So sind für viele Menschen die Impulse am Morgen zum Wegbegleiter geworden über Telefon, die sozialen Medien oder auch in Buchform zum kurzen Innehalten am Morgen oder im Laufe des Tages.



Mit Christus Brücken bauen

Unter dieses Motto stellen die katholischen Kirchengemeinden in Freigericht und Hasselroth ihre Arbeit im Jahr 2021. Die Freigerichter Künstlerin Ellen Hug malte ein Bild dazu, das in den kommenden Monaten durch die verschiedenen Kirchen im Pastoralverbund wandern soll. Ein erster Brückenschlag ist ihr damit bereits gelungen: Ellen Hug ist Mitglied der evangelischen Johannesgemeinde. Auch dort soll ihr Bild zum 40. Jährigen Pfarreijubiläum ausgestellt werden. Ein Fenster in der Johanneskirche hat sie bereits vor einigen Jahren gestaltet.
„Meine Kunst ist eher zurückhaltend und meditativ“, sagt die Künstlerin, die viele Jahre in Südafrika und Ägypten gelebt hat. Die Weite afrikanischer Landschaften und der ewig blaue Himmel darüber haben sie geprägt. Bis heute sind Erdtöne und Blau in allen Schattierungen die vorherrschenden Farben ihrer Bilder. Durch das Zusammenleben mit Angehörigen verschiedener Kulturkreise und Religionen, ist das Brückenbauen für sie zu einem Lebensthema geworden.
Wie finden Menschen eine Verbindung zueinander? Diese Frage scheint die drei Personen im Vordergrund des Bildes zu beschäftigen. Anderen ist es bereits geglückt, das Trennende zu überwinden und miteinander in Dialog zu kommen. Brücken verbinden, ohne die Unterschiede aufzuheben. Das Fremde am Anderen verliert seine Bedrohlichkeit. Vielleicht ist im Fremden sogar ein Reichtum verborgen, den es zu entdecken gilt? Vor dem blaugrauen Hintergrund beginnt das Kreuz golden zu leuchten. Die Verbindung von Himmel und Erde wird angedeutet. Am oberen Bildrand ist die Farbe aufgehellt. „Dass es wieder hell wird, ist für mich eine wichtige Erfahrung,“ sagt Ellen Hug und erzählt von einem Erlebnis während eines Osternachtgottesdienstes in der Johanneskirche: „Plötzlich fiel Licht durchs Fenster in die dunkle Kirche. Es wird wieder hell. Dieses Erlebnis hat mich in einer schwierigen Lebenssituation sehr getröstet und ermutigt meinen Weg weiterzugehen.“ Ein schöner Gedanke – nicht nur für die Osterzeit: Der Glauben an einen neuen Morgen, kann wie eine Brücke in die Zukunft sein.


Zum 1.1.2023 werden sich die katholischen Pfarrgemeinden in Freigericht und Hasselroth zu einer großen Pfarrgemeinde zusammen schließen. Da die Kirchen St. Markus Altenmittlau, St. Bartholomäus Bernbach, St. Michael Horbach, St. Maria Hilfe der Christen Neuenhaßlau, St. Wendelin Neuses, St. Josef Niedermittlau und St. Anna Somborn ihre Namen behalten, wird ein neuer Name für die neue Pfarrei gesucht.

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In Corona-Zeiten können wir beim Gottesdienst die Kollektenkörbchen zur Verringerung einer Infektionsgefahr nicht durch die Reihen gehen lassen. Sie stehen aktuell an den Ausgängen und werden dort leider leicht übersehen. Das hat zur Folge, dass die Kollekten sehr stark geschrumpft sind. Viele der Kollekten sind für die bekannten sozialen Projekte bestimmt, einige auch für die Gemeinde und für die Unterstützung des Gemeindelebens.
Wir danken Ihnen, wenn Sie uns auch weiterhin mit Ihren Spenden unterstützen.


Liebe Pfarreimitglieder,

wie Sie sicher schon wissen, steht das Bistum Fulda in dem Prozess 2030, der unter anderem eine Neustrukturierung der Pfarreien erfordert.

Für uns im Pastoralverbund Freigericht – Hasselroth heißt das konkret, dass aus den 6 Pfarreien bis spätestens 2030 EINE Pfarrei wird.

Seit Herbst 2018 beschäftigen wir uns im Pastoralverbund mit dieser Thematik und haben nun einen Arbeitskreis gebildet.

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