Kinderkirche 28.04.2012

„Wenn ich mit Gott reden möchte“

In unserem Kleinkindergottesdienst am 28.04.2012 haben wir festgestellt, dass wir Menschen mit dem Mund sprechen. Doch dann fanden wir heraus, dass wir alle auch mit unseren Händen sprechen können. Wenn wir mit dem Finger jemanden zu uns winken, heißt das:„Komm her“, ein Wegstoßen mit der Hand bedeutet: „Geh weg von mir“, ein Winken heißt: „Auf Wiedersehen“ und wenn man mit dem Finger an die Stirn tippt, will man sagen:„Du spinnst ja“. Manchmal halten wir uns aber auch die Ohren oder die Augen zu, weil wir damit ausdrücken wollen, dass wir nichts hören oder sehen wollen.
Aber wir können mit unseren Händen auch noch eine ganz besondere Sache tun, nämlich wenn wir sie falten und damit sagen: „ Ich bete. Ich möchte mit dem lieben Gott reden“. Meine Hände werden dabei ganz still, um ganz ruhig und ganz nah bei Gott zu sein. Manchmal knien wir uns dabei hin und viele Menschen schließen ihre Augen, um durch nichts abgelenkt zu werden. Auch wenn man die Hände nach oben öffnet kann man sagen: „Lieber Gott, jetzt geht es nur um dich und mich. Ich will dir danken und bei dir sein“.
Es gib viele Momente, an denen wir Gott danken oder ihn um etwas bitten wollen. Zum Beispiel vor oder nach dem Essen danken wir Gott für unsere Mahlzeit und dass er für uns sorgt, vor dem Einschlafen danken wir ihn für den schönen Tag, der hinter uns liegt und bitten um eine gute Nacht und oft beten wir zu besonderen Gelegenheiten, wenn wir Gottes Hilfe brauchen, wenn es uns schlecht geht oder wenn wir uns um jemand Anderen sorgen.
Gott ist immer für uns da und hört uns zu.
Dann haben wir uns in einen Kreis gestellt und das Gebet gesprochen, dass alle Christen dieser Welt zu Gott beten: Das Vater unser.
Für jedes Kind gab es dann am Ende des Gottesdienstes einen Gebetswürfel mit Abendgebeten zum selber basteln.