Kinderkirche 28.09.2013

„Du gabst mir Augen, dass ich dich sehen kann“

Die Geschichte vom blinden Bartimäus.

In der Kinderkirche haben wir gemeinsam gefeiert und gebetet. Wir haben an Jesus gedacht. In einem kurzen Anspiel wurden 2 Kindern die Augen verbunden. Während dessen spielte uns Bettina ein paar Pantomime vor. Nachdem die beiden Kinder die Tücher wieder abgebunden bekamen, befragten wir sie, was sie eben so mitbekommen haben.
Es hat sich herausgestellt, dass sie einige Sachen vermutet haben, wie zum Beispiel: Tischtennis spielen, Flöte spielen, Luftballon aufblasen. Bei anderen Dingen aber auch nicht wussten, was passiert war, wie zum Beispiel: Haare kämmen und in den Spiegel schauen, Grimassen schneiden und andere zum Lachen bringen oder Seifenblasen pusten.
Jetzt konnten wir ein bisschen verstehen, wie es ist, wenn man blind ist und von den vielen schönen Sachen nichts mitbekommt.
Im biblischen Text erfuhren wir dann, dass vor vielen Jahren einmal ein Mensch lebte, der blind war. Dieser blinde Mann lebte zur gleichen Zeit wie Jesus und hieß Bartimäus.
Es war faszinierend, wie die Kleinsten Kinder unserer Gemeinde die Geschichte vom Bartimäus anhand der eindrucksvollen Dia-Bilder von Kees de Kort verstanden haben.
So haben wir auch erfahren, was uns die Geschichte am Ende sagen will. Nämlich, dass Jesus auch uns die Augen öffnen will, obwohl wir doch sehen können und nicht blind sind. Gemeint ist damit, dass wir auch die Dinge sehen, auf die wir sonst vielleicht nicht so gut achten, wie z.B. wenn jemand traurig ist oder wenn eine kleine Blume aus der Erde wächst oder auch wenn sich jemand etwas traut, wovor er vorher Angst hatte.
Gemeinsam haben wir dann das „Vater unser“ mit unseren Gesten gesungen, Fürbitten gesprochen und unser beliebtes Abschlusslied „Gottes Liebe ist so wunderbar“ gesungen.
Am Ende unserer Kinderkirche durften sich die Kinder ein Foto mit der Geschichte von Bartimäus mit nach Hause nehmen.