Neustrukturierung der Pfarreien Freigericht und Hasselroth


Auch in unserem Pastoralverbund sind wir nun „auf dem Weg“.
Wir möchten Sie – nicht nur an dieser Stelle – kontinuierlich
über den Fortschritt auf dem Laufenden halten.

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Neues aus dem Pastoralverbund – 31.03.2022

Auch wenn Sie in den letzten Monaten wenig über den Neugründungsprozess der Pfarrei St. Peter und Paul zum 1.1.2023 gehört haben, so waren die Mitglieder des Pastoralverbunds nicht untätig. Zur Unterstützung haben wir mit Frau Buddeus-Steiff eine externe Beraterin geholt, die bereits einige Erfahrung mit Pfarreineugründungen hat. Aus den Reihen des Pastoralverbundsrates wurde eine kleinere Steuerungsgruppe gebildet, besetzt aus allen Pfarrgemeinden, die die noch ausstehenden Arbeiten verteilt und organisiert. Dazu wurden 11 Arbeitsgruppen zu so unterschiedlichen Themen wie Pastorale Konzeption, Kindertagesstätten, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit aber auch Kirchenmusik, etc gebildet. Diese werden nach Ostern ihre Arbeit aufnehmen, sodass wir bis zu den Sommerferien schon Ergebnisse erwarten können. Sie sind herzlich eingeladen, in einer Arbeitsgruppe die Zukunft der neuen Pfarrei mitzugestalten. Melden Sie sich bitte im Pfarrbüro oder wenden Sie sich an den örtlichen Pfarrgemeinderat.
Patricia Börner und Alexandra Pinkert


Der Name der neuen Pfarrei wird „St. Peter und Paul“ sein – 16.11.2021

Was macht denn eigentlich der Pastoralverbundsrat? Trotz Corona hat sich der Pastoralverbundsrat in diesem Jahr sehr regelmäßig und teils per Videokonferenz getroffen, um die Neugründung zum 1.1.2023 voranzubringen. So wurde gemeinsam überlegt, welchen Namen die neue Pfarrei bekommen soll. Mitglieder des Pastoralverbundsrates haben unserem Bischof Dr. Michael Gerber bei seinem Besuch am 11.7.2021 in Somborn die drei favorisierten Namensvorschläge übergeben. Hierbei konnten im Vorfeld alle Gemeindemitglieder ihren Favoriten wählen: „St. Peter und Paul“, „Vom Guten Hirten“ und „Heilige Familie“ bekamen die meisten Stimmen.

Am Mittwoch 16.11. war unser Moderator Pfarrer Christoph Rödig zu einem Gespräch in Fulda, dabei teilte ihm unser Bischof mit, dass er sich dem Votum der Gemeindemitglieder anschließt und „St. Peter und Paul“ als neuen Namen für die neue Pfarrei ausgewählt hat. Da es schon der Name unseres Pastoralverbunds ist, wird es uns nicht schwer fallen, uns an den neuen Namen zu gewöhnen.

Nach einer gemeinsamen Eröffnung jeder Pastoralverbundsratssitzung treffen sich die Vertreter der Pfarrgemeinderäte und Verwaltungsräte jeweils zu separaten Gruppen. Schwerpunkt der Arbeit der Pfarrgemeinderäte ist die Erarbeitung eines neuen pastoralen Konzepts. Wichtig ist dabei, dass dieses Konzept sehr offen ist und die Schwerpunkte, Besonderheiten und Traditionen in den einzelnen Pfarreien berücksichtigt werden. Es sollen auf keinen Fall Angebote gestrichen werden, sondern gefördert, unterstützt und wenn möglich und nötig auch miteinander vernetzt werden. Wo es möglich und gewünscht ist, soll die Zusammenarbeit gestärkt werden. Gelungene Beispiele hierfür sind beispielsweise die Erstkommunion- und Firmvorbereitung, die bereits im Pastoralverbund stattfinden.

Die Aufgaben der Vertreter aus den Verwaltungsräten sind hierbei etwas „trockener“, gilt es doch, die Neugründung rechtlich vorzubereiten und die finanziellen Weichen zu stellen. Hier müssen Konten zusammengeführt werden, ohne dass zweckgebundene Rücklagen verloren gehen, das Personal der Gemeinden und unserer vier Kindertagesstätten bekommt einen neuen Arbeitgeber. Auch muss entschieden werden, welche baulichen Maßnahmen wann umgesetzt werden können. Und nicht zuletzt bedeutet die Neugründung auch Veränderungen für die Pfarrbüros und die Sekretärinnen. Auch hier ist das große Thema „vernetzen“, die gemeinsame Telefonanlage mit einheitlicher Rufnummer ist hier nur ein Beispiel.


Pfarreientwicklung im Bistum Fulda und bei uns – 10.09.2021

Anfang September waren die Mitglieder des Pastoralverbundsrates St. Peter und Paul Freigericht-Hasselroth von den Verantwortlichen des Bistums Fulda zu einer Informationsveranstaltung zur Pfarreientwicklung nach Rodenbach eingeladen. Generalvikar Christoph Steinert, Gabriele Beck und Andreas Ruffing machten dabei deutlich, dass das Bistum Fulda und seine Pfarreien als Teil der Gesellschaft in einer Zeit stünde, die sich immer schneller bewegt und die säkulärer und aufgeklärter als je zuvor nach Antworten auf die Fragen ihrer Gegenwart sucht.

Diesen Weg nach vorne gemeinsam zu gehen, den Veränderungen dynamisch und aktiv zu begegnen und die Entwicklung der Pfarreien jetzt und heute zu unterstützen sei eine wirkliche Herausforderung – vor dem Hintergrund geringer werdender Ressourcen und vor allem auch sinkender Haushaltsmittel. Im laufenden Haushalt der Diözese werden bei zurückgehenden Einnahmen die Aufwendungen die Erträge rechnerisch um über 21,6 Millionen Euro übersteigen. Ursache dafür sind neben der Corona-Pandemie vor allem die täglich wiederkehrenden Verpflichtungen sowie die Leistungen für die unterschiedlichen Angebote und Engagements des Bistums. Der Kirchensteuerrat fordert deshalb ein Konsolidierungskonzept, das noch in diesem Jahr vorliegen soll. Eine wesentliche Forderung besteht darin, die Aufgaben kirchlichen Handels deutlich zu machen und diese zu benennen. Das Bistum und die Pfarreien werden dann in weiteren Schritten Bereiche, Immobilien, Unternehmungen und Strukturen neu bewerten und ordnen. Mit den daraus resultierenden Ergebnissen und Konsequenzen wird die Handlungs- und Innovationsfähigkeit auch in Zukunft gesichert.

Die Entwicklung der Katholikenzahlen im Bistum und den Pfarreien folgt einem bundesweiten Trend. Dennoch: Heute zählt die Diözese 6.951 Katholiken weniger als im Jahr zuvor – aufgrund von Austritten und demografischen Faktoren. Hochrechnungen und Prognosen besagen, dass sich die Zahl der Katholiken im Bistum bis 2060 um 48 Prozent verringern wird. Ursache sind unter anderem das Tauf-, Austritts- und Aufnahmeverhalten, das sich in allen Pfarreien stark bemerkbar macht. Das durchschnittliche Alter der katholischen Priester in der Diözese steigt: Die älteren Priester im Bistum Fulda werden mehr, viele werden in den nächsten Jahren in den Ruhestand verabschiedet und es kommen weniger junge Seelsorger hinzu. Schon heute haben nicht alle Pfarreien einen eigenen Pfarrer. Darüber hinaus wird es in den kommenden Jahren auch weniger Menschen geben, die hauptamtlich im pastoralen Dienst arbeiten – zum Beispiel als Diakone, Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten oder als Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten. Der Grund liegt auch hier darin, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geburtenstarker Jahrgänge in den Ruhestand gehen.

Die Folge all dieser Tatsachen wird auch in unserem Bistum sein, dass die Pfarreien in Zukunft in der Zahl weniger werden, aber in der Fläche größer. Sie werden je nach Region und je nachdem, ob mehr städtisch oder ländlich geprägt, etwa 8.000 bis 20.000 Gemeindemitglieder aufweisen – ihr Kernauftrag bleibt dabei aber weiter erhalten: Die Menschen von heute in eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus und seiner Botschaft zu bringen. So bietet die Pfarrei der Gegenwart und Zukunft den Raum für neue Glaubensbegegnungen, für pastorale Innovation, für gewachsene Traditionen und für eine kontinuierliche Weiterentwicklung.
Konkret für uns bedeutet das, dass es zum 1.1.2023 wie geplant eine Neugründung einer Pfarrei in unserem derzeitigen Pastoralverbund geben wird. Diese neue Pfarrei wird aber perspektivisch im Jahr 2035-2040 noch einmal mit einer anderen Pfarrei fusionieren. Diesbezüglich ist noch nichts Konkretes geplant, es finden aber schon Gespräche mit der Bistumsleitung statt.

Alexandra Pinkert


Ergebnis der Namenswahl – 21.06.2021

Folgende drei Namen werden dem Bischof Michael Gerber am 11.07.2021 um 10:30 Uhr im Festgottesdienst in St. Anna Somborn übergeben:
1. St. Peter und Paul (195 Stimmen)
2. Vom Guten Hirten (107 Stimmen)
3. Heilige Familie (99 Stimmen)

In fünf Kirchengemeinden lag St. Peter und Paul jeweils auf dem ersten Platz. Die Wahlbeteiligung im Pastoralverbund lag zwischen 3,1% und 9,45%.


31.05.2021: 150 Namensvorschläge wurden bis Christi Himmelfahrt für die neue Pfarrei des derzeitigen Pastoralverbundes St. Peter und Paul Freigericht-Hasselroth, die zum 1.1.2023 gegründet wird, abgegeben. „Wir freuen uns sehr, dass so viele Vorschläge abgegeben wurden, denn alle Einreichungen zeigen, dass unsere Gemeindemitglieder aktiv und sehr interessiert am Neugründungsprozess sind“, so Pfarrer Christoph Rödig, Moderator im Pastoralverbund. „Die vielfältigen Namensvorschläge zeugen davon, dass den Gläubigen der Name der neuen Pfarrei wichtig ist. In den Begründungen hat man gesehen, dass sie sich intensiv mit den möglichen Patronen und Patroninnen beschäftigt haben.“

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24.03.2021: Zum 1.1.2023 werden sich die katholischen Pfarrgemeinden in Freigericht und Hasselroth zu einer großen Pfarrgemeinde zusammen schließen. Da die Kirchen St. Markus Altenmittlau, St. Bartholomäus Bernbach, St. Michael Horbach, St. Maria Hilfe der Christen Neuenhaßlau, St. Wendelin Neuses, St. Josef Niedermittlau und St. Anna Somborn ihre Namen behalten, wird ein neuer Name für die neue Pfarrei gesucht.

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02.02.2020: Diskussionsveranstaltung in St. Peter und Paul

Auf dem Weg…. „zusammen wachsen – Bistum Fulda 2030“ – unter dieser Überschrift definiert das Bistum seit 2014 die strategischen Ziele für den gemeinsamen Zukunftsweg.

Die Pfarreien des Pastoralverbundes St. Peter und Paul in Hasselroth und Freigericht werden sich mit auf diesen gemeinsamen Zukunftsweg machen und aus dem lockeren Verband in den nächsten Jahren eine gemeinsame Pfarrei bilden. „Auf dem Weg“ ist folgerichtig das Motto, unter dem wir alle Gemeindemitglieder einladen, mit haupt- und ehrenamtlichen Vertretern aller sechs Kirchengemeinden in das Gespräch einzutreten, zu diskutieren und einen fruchtbaren Austausch herzustellen.

Am Sonntag, den 02.02.2020 ab 15.00 Uhr trafen wir uns im Pfarrheim Neuses, um bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen.


15.11.2019: Aufbruch zum Neubeginn

Zeitgleich mit der Wahl der neuen Pfarrgemeinderäte wurde in den Pfarreien des Pastoralverbundes eine Präsentation zur Neustrukturierung gezeigt.

Seit 13 Jahren gehören 6 Pfarreien zum Pastoralverbund Peter und Paul und eigentlich wissen wir schon lange, dass sie einmal eine Pfarrei werden sollen. Seit Pfingsten 2017 wurde es im Bistum Fulda konkret mit der Herausgabe der Strategischen Ziele 2030. Und seit Mai 2019 zeigt das Logo, dass wir miteinander „Auf dem Weg“ sind.

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23.06.2019: Gläubige träumen am Pastoralverbundsfest von Zukunft der Kirche

„Habt Ihr alle gut geschlafen?“, so begrüßte Pfarrer Christoph Rödig die Festgemeinde am 23. Juni 2019 in St. Wendelin, Neuses, „denn wer gut schläft, kann auch gut träumen“. Der Moderator des Pastoralverbunds Freigericht – Hasselroth betonte in der Predigt: „Papst Franziskus sagte einmal zu Jugendlichen, dass man nie zu viel träumen kann! Wenn ein Mensch nicht träumt, wird dieser Raum vom Klagen und der Resignation eingenommen.“

Und dann schritt er mit einem großen Traumfänger durch das Kirchenschiff, um Träume von der Zukunft unserer Kirche und unseres Pastoralverbunds einzufangen.

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11./12.05.2019: Erste Vermeldung in den Gottesdiensten aller Pfarreien

Wie Sie sicher schon wissen, steht das Bistum Fulda in dem Prozess 2030, der unter anderem eine Neustrukturierung der Pfarreien erfordert. Für uns im Pastoralverbund Freigericht – Hasselroth heißt das konkret, dass aus den 6 Pfarreien bis spätestens 2030 EINE Pfarrei wird.

Die gute, und gleichzeitig arbeitsintensive Nachricht ist:
Wir bekommen kein fertiges Konzept vom Bistum Fulda vorgesetzt, sondern wir dürfen und sollen diesen Prozess selbst entwickeln.
Seit Herbst 2018 beschäftigen wir uns im Pastoralverbund mit dieser Thematik und haben nun einen Arbeitskreis gebildet, der am 7. Mai 2019 erstmals zusammen kam.
In diesem Arbeitskreis geht es darum, Vorarbeit zu leisten, Informationen einzuholen, die nächsten gemeinsamen Schritte zu beraten und eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit zu etablieren.
Ein ganz wichtiger Punkt dabei ist uns, dass wir Sie, liebe Gemeindemitglieder auf dem Laufenden halten und soweit wie möglich in den Prozess mit einbeziehen.

Wie gesagt, der Arbeitskreis geht nun die ersten vorbereitenden Schritte auf dem Weg zur gemeinsamen Pfarrei. Wir wissen nicht, wie der Weg sich gestalten wird und wir wollen nichts überstürzen. Im offenen Umgang miteinander und im guten Austausch mit Ihnen, liebe Pfarreimitglieder und nicht zuletzt mit dem Beistand des Heiligen Geistes wird der Weg sich Schritt für Schritt entwickeln.


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